Hochkonzentrierter Hörgenuss für den Führungsalltag
00:00:00: Heute ist es mal wieder soweit und ich habe eine Gästin.
00:00:04: Das heißt, in meiner Solo-Session findet heute ein Kaffee mit Leonie Gelastadt!
00:00:12: Ich freue mich, dir Leonie vorstellen zu dürfen.
00:00:15: Sie ist Vollblutcoaching und mit ganz viel Begeisterung dabei Frauen in ihre Kraft- und Energie und in ihrer persönliche Entwicklungsreise zu begleiten.
00:00:26: Außerdem ist sie genauso wie ich Herzblut-Podcasterin.
00:00:30: Sie hat ihren eigenen Podcast die Liederin Und auch da ist sie genau so wie Ralf und ich einmal die Woche unterwegs und das schon jetzt für Roundabout dreihundert Folgen.
00:00:41: Der ist schon ein großes Matching und ich freue mich, wenn du heute einmal eintauchst.
00:00:45: Wenn wir bei dem Austausch sind es geht um Leonie ganz persönlich ihre Berufung und ihre Leidenschaft was für sie Begeisterung bedeutet aber dann ganz intensiv darum was hat das damit zu tun wenn Frauen ihren Selbstwert zu gering aufstellen sich in die Perfektion begeben Und du kriegst ganz wertvolle Mini Coaching Tools direkt in dieser Folge mit auf den Weg, dass du bei dir ansetzen kannst.
00:01:13: Wenn du vielleicht
00:01:14: jetzt gerade zu unseren männlichen Hörern gehörst, dann ist auch diese Folge für dich genau richtig!
00:01:19: Weil auch wenn Leo Senni sich das weibliche Geschlecht spezialisiert hat in der Entwicklungsbegleitung dürfen wir natürlich von der Diversität und Vielfalt lernen.
00:01:31: also lausche ganz bewusst hin bringen Matching zusammen und teile diese Folge mit all denjenigen, die einen Energie- und Mutmacherboost brauchen.
00:02:10: und Frauen oder Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten.
00:02:14: Ganz genau!
00:02:15: Bevor
00:02:15: wir ins Eingemachte gehen, ich finde es immer ganz spannend wo meine Gäste sitzen damit wenn man uns lauisch weiß wo die beiden denn so sind.
00:02:24: bei mir ist das immer der feste Meister fester Platz Begeisterungsland.
00:02:28: Wo sitzt du dann gerade lokal?
00:02:30: Ich bin aus Lichtenstein und darum tatsächlich in meinem Büro oder in meinem Studio in Lichten Stein
00:02:37: Die Zauberhaft schön in Lichtenstein zu leben, oder?
00:02:40: Ja an dieser Stelle warme Empfehlung.
00:02:41: Wer noch nicht da war ein Besuch lohnt sich.
00:02:44: Also die Urlaubzeit steht ja auch an.
00:02:46: und wer noch kein festes Reiseziel hat, ab zu Leonie nach Liechtenstein.
00:02:50: LL gefällt mir!
00:02:51: Ja ganz genau
00:02:53: sehr schön.
00:02:54: Du bist spezialisiert auf Führungskräfte Coaching gerade Coaching für weibliche Kräfte und das geht darum den eigenen Weg zu finden und mit kleinen Mut ausbrüchen im wahrsten Sinne die eigene Frau zu stehen.
00:03:07: Und bevor du da einsteigen darfst habe ich mal so kleine Hashtags Text zum Aufwärmen.
00:03:16: So jetzt ganz viele Ladies, die du begleitest, die kennen dich gut?
00:03:19: Die könnten das wahrscheinlich genauso gut eben beantworten wie du.
00:03:22: nur für meine meisten Fans da draußen bist du ja ganz ganz neu und von daher lasse ich dich gerne so ein bisschen in die höhere Landschaft ein tauchen!
00:03:31: Und der erste Hashtag ist Leonie Ganz Persönlich.
00:03:38: Leonie ganz persönlich ist wahrscheinlich eine sehr viel ruhigere Person als viele das denken.
00:03:43: Also ich bin gerne in der Natur, gerne mit meinen Hunden unterwegs.
00:03:49: Gerne sehr fokussiert und habe gerne um mich herum Ruhe!
00:03:54: Spannend, spannend.
00:03:55: Ich finde das immer so schön, wie du es beschreibst wahrscheinlich eine andere Facette als die Coaching, die erfolgreich da draußen unterwegs ist, die die großen Bühnen rockt, dass es dann die anderen Facetten gibt und da habe ich halt eben noch einen Verbindungspunkt.
00:04:07: auch ich liebe die Natur und finde dort meine Ruhe.
00:04:10: Da merke ich, dass das Matching nochmal gestärkt.
00:04:14: Sehr schön!
00:04:15: Der zweite Hashtag ist die Berufung von Leonie.
00:04:21: Ja, tatsächlich für mich auch eine Überraschung in meinem Leben kann ich hier mal teilen.
00:04:25: Dass ich heute Mentorin und Coach für Führungskräfte bin – hauptsächlich Frauen.
00:04:32: Ich komme nämlich aus der Finanzbranche.
00:04:33: Ich habe knapp zwanzig Jahre Finanzen gemacht und war auch sehr happy dort!
00:04:37: Also ich habe eigentlich für mich geglaubt, ich habe meine Liebe gefunden, meine berufliche.
00:04:42: Und dann kam nochmal eine starke Umorientierung, für die ich sehr dankbar bin heute und die mir sehr viel Freude
00:04:47: bereitet.".
00:04:48: Ja, total spannend.
00:04:49: Weißt du was ich so schön finde?
00:04:50: Dass du sagst aus der Finanzenbranche und dass du das geliebt hast... ...und dass es jetzt aber etwas gibt, was du mindestens genauso oder vielleicht sogar noch einen Tag mehr liebst,... ...weil oft ist ja wenn Menschen Branschen wechseln dann ist es so ein Weg von Motiv.
00:05:03: Und bei dir höre ich raus, dass es tatsächlich so ein Hin-zu-Motiv war.
00:05:08: Absolut!
00:05:09: Oder war es mehr Zufall wo es dich heute erfolgreich hingeführt hat?
00:05:13: Also ich glaube es gibt ja keine Zufälle.
00:05:16: Ich glaube, es sollte so sein und ja wahrscheinlich schon auf eine Art ein innerer Ruf.
00:05:21: Also in meinem Umfeld hat niemanden so sehr erstaunt wie es mich vielleicht erstaund hat.
00:05:25: ich wurde sehr auch unterstützt aber ich habe gemerkt für mich einfach dieses mit den Menschen zu arbeiten auch wirklich ambitionierte Leute unterstützen zu können auf ihren Wegen.
00:05:36: das ist wie du vorhin richtig gesagt hast gerade nochmal so einen zack mehr Und dann viel mir irgendwann die Entscheidung gar nicht mehr schwer.
00:05:45: Ja, schön.
00:05:45: Sehr schön!
00:05:47: Ja und wir haben in unserer kurzen Vorabbesprechung ja so festgestellt dass wir beide mit dieser Podcastleidenschaft schon roundabout dreihundert oder wir sogar schon takten über drehundert Folgen haben und sagte ich wann bist du denn überhaupt zum Podcast gekommen?
00:06:01: Bei mir meine Fans wissen das war es zum vierzigsten Geburtstag das Geschenk vor mittlerweile siebenhalb Jahren.
00:06:08: wenn du den podcast nicht geschenkt bekommen hast wie bist du zu deinem podcast gekommen?
00:06:13: Also ich habe den Podcast, der heißt Die Liederin und er heißt auch so weil das stand vor mir auf einem Board tatsächlich.
00:06:21: Weil ich das ausgestitten hatte aus einem Magazin.
00:06:24: Und warum heißt es so?
00:06:25: oder warum ist wurde überhaupt geboren?
00:06:26: Weil ich im Januar zwanzig beschlossen habe Ich könnte mich selbstständig machen als Führungskräftekot.
00:06:32: Das war überhaupt nicht online gedacht sondern Vorort.
00:06:34: in Lichtstein hat sich einen wunderschönen Raum eingerichtet und mich schon auf meine Kunden gefreut natürlich ein tollen Businessplan entwickelt.
00:06:41: und dann kam die Pandemie Und dann habe ich gemerkt, okay.
00:06:45: Also da kann jetzt mal für ein paar Monate gar niemand vorbeikommen und ich brauche in irgendeiner Form eine Möglichkeit über Coaching, über Mentoring, über Führung zu sprechen.
00:06:54: Da hat sich natürlich diese Podcast sehr angeboten und ich hab vor mich geblickt und die Liederin von mir gelesen und gedacht ja ok, jetzt geht's los!
00:07:03: Man sollte das genauso sein, ne?
00:07:04: Ganz
00:07:05: genau.
00:07:05: Jetzt
00:07:05: ist manchmal mal so positiv und sage ich mal Affirmation oder was ich meinen Coaches damit auf dem Weg gebe, stell dir das als so eine coole Nihonleucht-Reklame vor.
00:07:13: Irgendeine die du richtig gerne magst ob es aus Kindheitstagen ist, aus Film ist oder so.
00:07:17: Und das stelle ich mir auch gerade bei dir sofort.
00:07:19: Du sitzt da und dann bam!
00:07:22: So fängt der Volksgeschichte an.
00:07:23: Sehr schön.
00:07:25: Ich freue mich übrigens auch sehr darüber, dass das eine Erfolgsgeschichte ist.
00:07:28: hätte ich auch nicht gedacht nur um das auch mal hier zu droppen
00:07:31: und ich finde das gibt ja an der Stelle auch direkt.
00:07:34: also Mut Manchmal diese große Portion Mut braucht, Dinge dann auch ganz anders zu machen als geplant.
00:07:40: Und wenn dann halt eben die Störung des Alltags kommt, die wir nicht beeinflussen können wie jetzt in deinem Beispiel Pandemie, dass es echt auf was richtig richtig gutes Metzig bringen kann und das ist vielleicht schon eine der ersten Botschaften, die über mitgeben können.
00:07:52: Wenn Dinge nicht so laufen, wie du sie dir vorstellst, dann können Sie ganz oft tatsächlich wirklich richtig richtig gutes Mitzig bringen Und dafür bist du jetzt der lebende Beweiswir.
00:08:03: Ja, ja schön.
00:08:04: Super!
00:08:06: Ich sprach von drei Hashtags.
00:08:07: Jetzt habe ich noch den Hashtag Begeisterung.
00:08:10: also was begeistert Leonie?
00:08:14: Also ich bin tatsächlich sehr begeisterungsfähig.
00:08:16: War ich auch immer schon, auch sehr neugierig.
00:08:18: Ich teste gerne auch Neues.
00:08:20: also das heißt ich bin eine Scanner-Persönlichkeit.
00:08:22: Ich bin eigentlich immer auf der Suche nach neuer Inspiration und etwas neuem was ich lernen kann.
00:08:27: Das ist schon mal über mich persönlich.
00:08:29: Grundsätzlich begeistern mich Menschen die Mut haben, Menschen dienen etwas umsetzen möchten, Menschen die sich etwas zutrauen.
00:08:37: Menschen die etwas tun was vielleicht nicht ganz so von außen her auch logisch aussieht sondern vielleicht auch überraschen und ich bin grundsätzlich immer begeistert von dem, was wir hier eigentlich alles zu tun.
00:08:50: Also ich finde wenn man so Tageszeitungen aufschlägt oder manchmal auch Radio hört hat mir das Gefühl, wir leben glaube ich in der schrecklichsten Zeit aller Zeiten.
00:08:57: aber für mich ist tatsächlich das Gegenteil der Fall.
00:08:59: Wenn ich die wirklich Geschichten der Menschen höre, wenn ich wirklich mit meinen Führungskräften Frauen zusammen arbeite und sehe was sie alle sind Umsetzung bekommen dann weiß ich es ist eigentlich Zeit dass wir lernen mehr Begeisterung zu empfinden Für die Welt in der wir leben und für das was wir tun.
00:09:15: Ja vielen vielen lieben Dank für das offene Inspirieren und Antworten auf meine drei Schlüsselpunkte.
00:09:23: Und damit hast du im Prinzip auch schon den Brückenschlag geschafft oder gemacht, wenn du sagst immer wieder mit frischer Begeisterung dabei sein für das, was wir tatsächlich alles schaffen und meistern.
00:09:33: Weil oft finde ich sind wir ja eher in so einem Mangel unterwegs.
00:09:37: Alles was nicht klappt, was nicht funktioniert, was noch offen ist, was sich noch tun müsste oder was ich noch tun muss.
00:09:42: Und da kommt ja ganz viel Druck von außen aber auch manchmal ganz viel selbst gemachter Druck rein.
00:09:47: Du hast gesagt im Endeffekt geht es dir darum Frauen in Führungen zu ermutigen, zu begleiten, zu stärken, zu stützen.
00:09:54: Auch das darf ich halt tun.
00:09:56: Aber ich bin natürlich gespannt auf deine Expertise, die du mit reinbringst über die vielen Jahre.
00:10:02: Wo einfach für dich auch so Schlüsselmomente sind und wie du natürlich halt eben auch den Frauen, die dir die ihr Vertrauen schenken tatsächlich unterstützt und begleitet ist?
00:10:12: Und da bin ich bei dem Punkt selbst wertvoll sein sich als wertvoll erachten gepaart mit dem Thema Perfektionismus weil das ist das was ich immer wieder in meinen Coachings erlebe wo meine Güte, das ist Wahnsinn was ihr da gerade wuppt oder was du gerade wupst.
00:10:31: Warum reicht es noch immer nicht?
00:10:33: Also es sind ja schon hundertzwanzig Prozent.
00:10:35: und wenn du uns da einmal mitnimmst aus deiner Perspektive woher kommt dieser extreme Perfektionismus?
00:10:42: ich möchte gar nicht so die Schublein öffnen sagen die Männer und die Frauen sonst kriegen wir auch einen drauf.
00:10:49: aber tatsächlich finde ich durch die ganzen verschuldigen Facetten von Menschen dich begleiten darf ist es schon ein Phänomen, was gestärkt bei Frauen auftaucht.
00:10:59: Diese Form von Perfektionismus und tatsächlich woher es kommt?
00:11:04: Was das Ganze uns kostet?
00:11:06: Wo aber auch der große große Wert ist, der da drin steckt?
00:11:10: Ja absolut danke für diese Frage weil ich sehe das genauso Und jetzt kann man natürlich zurückgehen in den Uhrzeiten und dann kommt man recht schnell drauf dass für Frauen früher ziemlich wichtig war die perfekte zu sein Weil denn hat sie sich die größten Aufstiegschancen.
00:11:24: Also wir waren nicht die Jägerinnen oder die wenigsten von uns, sondern die Frauen wurden halt eher danach ausgesucht was sie so gegen außen für eine Erscheinung mit sich bringen und ich glaube das sitzt tiefer als wir sonst vielleicht manchmal eingestehen wollen.
00:11:37: Das ist so ein Teil von dem ich aber glaube dass der vielleicht gar nicht mehr so relevant ist hier im Hintergrund noch mitschwingt.
00:11:44: in vordergrund sehe ich vor allem dass viele Frauen die beruflich schnell vorwärts kommen und vieles erreichen immer noch über Überleistung dieses Ziel erreichen.
00:11:54: Also das bedeutet, es wird uns antrainiert auch von klein auf ein bisschen besser zu sein, ein bisschen mehr zu geben, ein bissel disziplinierter zu sein die längere Tuduliste zu haben länger dort zu bleiben und werden dafür auch belohnt.
00:12:07: Und ich glaube ich habe kein Problem mit dem Leistungssystem.
00:12:10: Ich glaub die wenigsten Frauen haben tatsächlich ein Problem mit einem Leistungs System.
00:12:14: Der Punkt ist nur dass wir Frauen ein bisschen anders ticken als die Männer.
00:12:18: Und das sind wir schon in Stereotypen, hast du recht?
00:12:20: Man muss die Jujubladen nicht die ganze Zeit aufmachen aber es gibt einen Unterschied und ich glaube der wird ganz oft ein bisschen verkannt.
00:12:27: Frauen neigen dazu nicht nur über eine Sache nachzudenken Sondern Frauen denken Es ist jetzt bei der Arbeit und denken aber auch parallel darüber nach ob die Kinder alles haben Ob der Kühlschrank voll ist Ob alles organisiert ist fürs Wochenende Und Sind im Innengedanken meistens ziemlich vielen Themen gleichzeitig.
00:12:47: Und darum ist diese To-do Liste eben nicht nur auf eine Sache bezogen, sondern auch das ganze Leben und da gibt es schon einen Unterschied.
00:12:54: also Frauen ticken ein bisschen integrativer Männer können viel mehr diesen röhrenblick anwenden, der von dem ich glaube auch beruflich manchmal wirklich ein Vorteil sein kann zu sagen das ist mein ziel darauf arbeite ich jetzt zu und alles andere schiebe ich jetzt mal zur seite.
00:13:09: Und die frauen nehmen gerne alles mit.
00:13:11: sie wollen dass es insgesamt stimmt.
00:13:13: wir sind einfach auch sehr empathische sehr verbundene wesen.
00:13:16: wir spüren wie geht's der personen die mir gegenüber sitzt oder vielleicht auch Zuhause jemandem und wir können nicht so leicht abschütteln.
00:13:23: Und dieser Perfektionismus, ich glaube das ist für viele Schlüssel es dann sehr perfekt machen zu wollen um darüber auch Sichtbarkeit zu erlangen.
00:13:33: Gerade weil wir ja so vieles verbinden fällt es uns manchmal nicht so leicht auszusuchen was ist denn die eine Sache mit der ich jetzt vielleicht auch brillieren könnte oder vielleicht mein nächstes Ziel erreichen könnte.
00:13:44: darum versuchen wir insgesamt dass alles schön perfekt wirkt und das kann natürlich sehr viel Stress auslösen.
00:13:52: Da höre ich tatsächlich so raus.
00:13:54: Es gibt diesen Unterschied, aber es ist auch ein Stück weit trainierbar den Fokus zu schärfen.
00:14:01: Ja!
00:14:02: Man sagt das um.
00:14:02: Männer schaffen das ganz gut und das finde ich auch immer wieder ob's hier bei meinen Kollegen ist oder im privaten Umfeld ist wenns auch Zuhause ist.
00:14:09: mein Mann und meine zwei Söhne die können so im Tunnel drin sein wo Wo ich denke, wie kann man den im Tunnel so feststecken?
00:14:15: Für mich ist es ja mehr so ein Feststecken.
00:14:16: Wo ich denn alles ausblenden kann!
00:14:18: Es gibt doch noch ganz viele runter rum und ich finde das natürlich schon auch faszinierend und ich begreife mich auch mit einem zum jetzigen Zeitpunkt immer noch als extreme Lernende.
00:14:30: aber genauso wie du es beschreibst bin ich schon herausfordernd zwar manchmal die Gedanken dann fokussieren zu können aber trotzdem den Fokus so eng zu machen dass man wirklich auf diese eine Sache blickt.
00:14:43: Und auch darauf vertraut, das es okay ist nur diese eine Sachen im Blick zu haben und dort halt eben zu brillieren.
00:14:49: Welche Tipps, Techniken, Tools gibst du deinen Führungs-Ladies mit auf den Weg?
00:14:56: Die da helfen mehr in die Spur zu kommen oder in den Fokus auch mit einem guten Gefühl in den Focus zu kommen.
00:15:01: Ja, also vielleicht noch mal ganz kurz zurück weil du gesagt hast welche Perlen verstecken sich vielleicht auch hinter diesen Fähigkeiten.
00:15:06: Weil ich finde die sollte man nicht ausblenden.
00:15:08: Also dieses sehr integrative was wir Frauen in uns tragen gibt uns eben auch die Möglichkeit sehr kreativ zu sein.
00:15:15: Sehr vor allem auch verbindend zu sein im Außen wenn es uns gelingt Hilfe anzunehmen.
00:15:20: Ich glaube einer der großen Schlüssel für uns Frauen ist dass wir uns aufhören als Einzelkämpferin zu begreifen sondern auch viel mehr in der Gruppe denken.
00:15:29: Also wer kann mich denn unterstützen dabei?
00:15:30: Wer könnte mir das abnehmen, dass ist so eine Sache und wir sind ja auch eigentlich.
00:15:35: jede Kundin die ich habe sagt mir bei uns in der Familie war die Großmutter der Chef also die hat die Aufgaben verteilt oder die auch die Mutter die hat ihr Aufgaben verteilt und das können wir eigentlich ziemlich gut.
00:15:45: also wenn man diese Fähigkeit nutzt und andere mit integriert in die eigenen Pläne dann wird es kann es sehr toll werden.
00:15:52: Und jetzt zu deiner Frage, was können so Tools sein?
00:15:55: Für mich ganz klar für viele Frauen mit denen ich arbeite und das gilt aber auch für viele Männer übrigens ist eine saubere Wochenvorbereitung.
00:16:02: Also aus der Ruhe heraus mal die Woche zu überblicken um mal draufzuschauen.
00:16:07: Das kann am Freitagnachmittag sein, am Sonntagabend, am Montagmorgen man auch immer.
00:16:11: Aber zu was habe ich eigentlich alles ja gesagt diese Woche?
00:16:15: Ist denn das eigentlich realistisch?
00:16:17: Weil vielleicht haben wir vor drei oder vier Wochen dazu ja gesagt, jetzt kommt diese Woche.
00:16:20: Und wir abverlangen uns dann das muss jetzt aber alles gehen und manchmal ist es aber nicht so weil halt was dazwischenkommt nicht so viel Energie da ist, wie wir geglaubt haben oder was auch immer.
00:16:33: Das Leben uns einfach etwas Neues vor die Füße spült und ich glaube diese saubere Wochenvorbereitung und auch wirklich den Mut zu haben, nein zu sagen es geht gerade jetzt nicht.
00:16:44: Ich muss den Fokus auf diesem Thema halten und möchte das auch und dafür räume ich jetzt ein paar Dinge auf die Seite.
00:16:49: so eins und das zweite ist immer, da schockiere ich immer alle.
00:16:53: niemand von uns schafft mehr als fünf To-dos im Tag.
00:16:57: Es ist einfach unrealistisch weil Die ganze Zeit kommen auch noch E-Mails rein, klingelt auch noch das Handy will sonst doch irgendjemand etwas bringendes von uns.
00:17:05: Und wenn wir uns dann glauben, wir müssen eine To-Do-Liste haben mit zehn Punkten drauf, dann sind wir am Abend vor allem eins frustriert weil wir die da nie schaffen.
00:17:14: also für die Liebe mache ich mir ne kürzere To Do Liste vier oder fünf Punkte schaffe diese Punkte auch bin dann stolz auf mich und kann am Abend aber auch sagen für mich hey ich konnte das und dass noch dazunehmen hat er auch noch geklappt habe ich ein völlig anderes Gefühl für den Tag.
00:17:29: Das heißt halt, sich selbst das Struggeln so ein bisschen rauszunehmen.
00:17:32: Dass wir uns manchmal dann auch zu viel aufbühren und sagen ach das geht auch noch, das kriege ich auch noch mit rein.
00:17:37: Das ist ja noch schnell fertig gemacht!
00:17:39: Und selbst dabei merkt man ja ob man es gedanklich durchgeht oder ob man seine Meister-Tastliste hat oder welches Tool man sonst nutzt dass man sieht Mächtig, mächtig voll und auch sehr, sehr eng getaktet.
00:17:50: Und da darf im Prinzip dann keine Störung dazwischengeretschen.
00:17:53: Wir sagen ja so schön, Störungen ist Teil des Tagesgeschäftes.
00:17:56: Wir haben zum Beispiel viele Führungskräfte aus dem Lebensmittel-Einzelhandel die wir begleiten.
00:18:00: Da ist ja im Prinzip der ganze Tag eine Störung aufm Kühlsystem ausholt ob jemand krank wird.
00:18:07: Ein Lieferant, der nicht kommt
00:18:08: etc.,
00:18:08: das heißt im Prinzip, da dürftest du noch weniger als fünf to dos einplanen oder es ist eben nur der Aspekt anspringen?
00:18:16: Ich muss das als Führungskraft alleine wuppen.
00:18:19: Jetzt habe ich diesen Führungs-Titel und man vertraut mir das auch an, jetzt muss ich es irgendwie hinbekommen weil das ist auch etwas was ich immer wieder spüre wo es heißt ja ich als Fährungskraf muss doch die Lösung finden und wo ich denke was für ein verrückter ihr glaube für ein komplettes Team die Lösung zu finden weil da sind x verschiedene Persönlichkeiten mit ganz unterschiedlichen Präferenzen und Potenzialen.
00:18:40: Und wie willst du?
00:18:41: Das ist ja schon fast anmaßend!
00:18:42: Wie willst Du da die Lösung?
00:18:45: Und das sind ja auch genau die Punkte, die du ansprichst wirklich mehr gemeinsam.
00:18:49: Dass es gar kein Rückschritt ist aus der Führungsposition heraus sondern wirklich auch ein Merkmal von Inführung sein wenn wir halt bewusst Unterstützung und somit auch Bindung generieren.
00:19:00: Und tatsächlich manchmal in der Gedanke weniger als mehr weil ich vermute viele oder seh das immer wieder so viele Führungskräfte definieren sich auch über viel tun.
00:19:10: Über ganz viel tun ab ganz lange Listen über ganz viele Meetings Und dann ist ja immer die Sinnfrage, die dahinter steckt.
00:19:16: Nicht wahr?
00:19:17: Das ist das eine und das zweite ist auch – das sehe ich vor allem jüngere Führungskräfte, die in diese Position reinkommen und natürlich auch beweisen wollen, dass sie das können.
00:19:27: Glauben Sie müssen jetzt erst in Überleistungen gehen, sonst hätten sie diesen Job nicht verdient!
00:19:32: Ich glaube dort beginnt diese ganze Spirale, die für viele wirklich zur Belastung wird, auch längerfristig weil wenn du einmal so ein Überleistung bist... Dann hast du dort weitere Vorgesetzte, die das sehen und denken wow cool was der alles kann oder was dir Alles leistet.
00:19:45: da können wir direkt noch mehr obendrauf geben.
00:19:48: Und also nicht dass wir einfach Nicht dass man nicht auch mal in Überleistung gehen darf Das gehört einfach dazu wie du es richtig sagst.
00:19:57: Eine Störung pro tag ist völlig normal.
00:20:00: Also es gibt auch Momente wo man das halt einmal abrufen kann darf will.
00:20:04: aber Der punkt ist wenn das der normale Alltag ist Und dann kommt obendrauf noch irgendwas, was nicht funktioniert.
00:20:11: Dann wird's halt sehr eng und dann wird es halt sehr stressig – und das die ganze Zeit!
00:20:14: Ich glaube, dass sollte nicht unser Muster sein.
00:20:17: Weil was ich mich erinnern kann als ich eine junge Führungskraft war….
00:20:20: Die älteren Führungskräfte, die ich als sehr bewundernswert empfunden habe, Männer und Frauen, waren meistens sehr ruhige Menschen.
00:20:27: Die haben sich Zeit genommen für Themen, die haben einem auch zugehört erst mal.
00:20:33: Dann haben sie vor allem ganz oft zurückgefragt was würde es denn du tun?
00:20:38: Und die waren jetzt weniger so gestresst von.
00:20:40: ich muss für alles die Lösung haben.
00:20:43: Ich finde den Begriff des Überleistens so spannend den du rein bringst wirklich nochmal zu gucken ja mit einem hohen Niveau auch zu leisten.
00:20:52: aber wann fängt ein Überleisten an?
00:20:54: Oft ist das etwas was wir gar nicht bewusst entscheiden oder beschließen, sage ich jetzt in Überleistung.
00:21:00: Genauso wie du sagst das finde ich ist es schon so ein Phänomen dass auch oft denken Ich muss einfach immer noch mehr tun um genauso gesehen und anerkannt zu werden Und dass das etwas ist was so tief in uns drin steckt Dass das vielleicht gar keiner von außen an uns heranträgt Oder im Prinzip verlangt oder erwartet aber dass Es etwas ist Was noch ganz tief sitzt.
00:21:24: Ich muss mehr machen, damit ich genauso anerkannt gemocht wahrgenommen werde.
00:21:30: Und das ist ja vielleicht mal ein ganz spannender Gedanke für unsere Hörer, Hörerin da draußen über das eigene Leisten und vielleicht potenziell auch Überleisten nachzudenken und ob es wirklich gefordert wird oder ob es ein Stück weit ein Rad ist wo wir reingekommen sind irgendwann Mal vielleicht sogar vor vielen Jahren Der passende Zeitpunkt ist, da auszusteigen und zu sagen für sich nochmal zu revidieren.
00:21:55: Und genau hinzuschauen wie es anders tun kann?
00:21:58: Absolut!
00:21:59: Ich glaube auch Es lohnt sich so wie du sagst mal von der Metaebene drauf zu blicken und zu überlegen warum tue ich das eigentlich und wer hat denn was davon?
00:22:07: weil wenn man selber auch etwas davon hat dann bin ich noch eher bereit zu sagen okay gut Dann verfolgt es vielleicht auch ein Ziel was dir längerfristig was bringt.
00:22:16: aber ganz oft ist ja so gerade wer führt.
00:22:19: Ganz schnell wird diese Überleistung vor allem für andere gemacht.
00:22:22: Für das Team, für Menschen die vielleicht auch einfach gewohnt sind Verantwortung wieder abzugeben an die Führungskraft mit sich selber eher nicht zu tragen.
00:22:30: und dann ist schon die Frage also Ist es wirklich ein gutes System?
00:22:34: Gewöne ich damit nicht einfach den Menschen um mich herum daran dass sie alles auf meinem Pult schmeißen können Und ich glaube dort mal sehr ehrlich mit sich zu sein?
00:22:43: Also mache ich das denn für die richtige Sache?
00:22:48: Brutal, das sage ich ganz bewusst.
00:22:50: Wenn wir dann ganz ehrlich mal hinschauen – ich sage immer Hand aufs Herz – aus dieser Metaperspektive drauf gucken und wenn wir dann vielleicht erkennen, dass es tatsächlich ihr Sinn ist, was ich da gerade tue?
00:22:59: Was ich verpräziere in beruflichen und privaten.
00:23:02: Man sagt echt, da wird mich schwindelig werden!
00:23:04: Und es ist so schön beschrieben, wann fandst du Führungskräfte inspirierend?
00:23:08: oder als Vorbilder, wenn sie eben ruhig waren nicht getrieben waren, nicht am Strugglen waren sondern wirklich wie ein Fels war wenn sie sich Zeit genommen haben.
00:23:17: Und ich glaube, da wird vielleicht gerade dem einen oder anderen am anderen Ende die uns lauschen, vielleicht auch so ein bisschen schwindelig und zu sagen Ja ja sind vielleicht auch bei mir genau die Menschen gewesen.
00:23:26: davon bin ich aber ganz ganz weit weg.
00:23:28: Und wenn wir für uns das Bild wieder schärfen wie möchte ich denn im Prinzip sein?
00:23:31: Wie möchte ich dann rüberkommen?
00:23:33: Wie möcht ich denn anerkannt werden dass es dann doch tatsächlich eine gute Möglichkeit ist da auch für sich mit einem guten Gefühl halt auszusteigen?
00:23:45: Absolut, ich möchte ganz kurz diesen Begriff anerkannt aufgreifen.
00:23:48: Weil es hat darin ist das Wort erkannt und man sollte mich doch als mich erkennen.
00:23:54: also dass ist etwas.
00:23:56: oder wenn nicht anerkannt werden soll dann doch bitte als ich selber und nicht als eine Rolle die ich spiele so ne zweite Person sich erfinde die Leistet, leistet und in irgendeiner Form ein Muster aufrechterhält was gar nicht der Wirklichkeit entspricht.
00:24:12: Und das auch wahnsinnig anstrengend ist.
00:24:14: Ich glaube sehr stark daran und sehe die Ergebnisse meiner Kunden.
00:24:18: Wenn wir authentisch führen dann haben wir die richtigen Teammitglieder.
00:24:23: Dann haben wir Zeit wieder aufzutanken und nicht nur die ganze Zeit zu powern.
00:24:28: Dann hat man die richtige Ziele weil sie halt zu uns passen.
00:24:31: Jetzt schlage ich da gegen das Mikrofon.
00:24:33: Ich hoffe, wir hören uns nicht zu sehr.
00:24:34: Da spielt man deine Leidenschaft.
00:24:36: Ja!
00:24:37: Ich breche immer mit den Händen hier noch mit.
00:24:40: Aber auch für sich zu wissen wer bin ich denn und als sich selber dann erkannt zu werden?
00:24:45: Und nicht als eine zusätzliche Person die auch noch nebenbei mitlaufen muss?
00:24:51: Das finde ich jetzt auch wieder ne ganz spannende Frage, die du reinbringst, die ich letztens noch im Führungskräftekontext hatte.
00:24:56: Wer bin ich überhaupt?
00:25:01: viele Menschen, um uns herum sich ein Stück weit verloren haben.
00:25:04: Dass sie so ihre Rolle irgendwo im Außen gefunden haben ob jetzt Erführungskraft als Mutter, als Vater, als Sportbegeisterter oder sonst irgendwas dass man diese Rolle halt so füllt das man aber gar nicht mehr so nah am eigenen Kern ist.
00:25:17: und das finde ich es noch mal eine schöne Ermutigung überhaupt auch hin zu schauen.
00:25:22: ja warum bist du überhaupt Entwicklungsreise angetreten.
00:25:26: Warum hast du irgendwann mal gesagt, yo in diesem Entwicklungsstep möchte ich gerne gehen oder warum bleibst du auch dabei?
00:25:33: Also ich sage schlussendlich wäre es ja sogar eine Chance ausführungsverantwortlicher Rolle auszusteigen.
00:25:39: also wenn sich halt eben ein Weg irgendwann verändert hat und wir selbst sagen das ist nicht mehr meins oder dass bin nicht mehr Ich dann besteht ja tatsächlich die Chance auch andere Wege zu gehen.
00:25:50: Und da merke ich immer in Anfangszeichen Es soll gar nicht wie so eine Exit Strategie klingen, sondern eine Refresh-Renew-Strategie.
00:26:00: Dass das auch für die meisten gar keine Option ist.
00:26:04: Ich habe es einmal angefangen und dann wirds halt durchgezogen.
00:26:07: Wie siehst du das?
00:26:09: Ich stelle mir immer vor, irgendwann bin ich mal ne sehr alte Frau Und dann sitze ich vor meinem Haus, hab da hoffentlich ne schöne Bank und gute Tasse Kaffee.
00:26:19: dann hoffe ich schon, dass sich eine sehr lustige alte Frau bin die ich sehr viel Spaß hatte und zurückblicken kann.
00:26:24: Und es für mich immer ist das so ein bisschen der Moment in dem ich auch... oder in den Moment versetze ich mich rein indem ich auch meine Strategien überprüfe.
00:26:35: Das mache ich auch mit meinen Kunden ganz oft.
00:26:37: Also möchte ich denn die Person sein, denen etwas festgehalten hat?
00:26:42: Jahrelang vielleicht sogar Jahrzehnte was sich für mich nicht richtig angefühlt hat?
00:26:47: Oder wer dann nicht?
00:26:48: jetzt der Zeitpunkt für sich selber zu sagen, wenn ich diese witzige alte Frau werden will, die auf ein glückliches Leben zurückblickt.
00:26:53: Dann ist vielleicht jetzt der Moment an dem ich anerkenne es fühlte mich einfach nicht mehr nach mir an.
00:26:57: Es war mal gut Ja ich habe auch mal zwanzig Jahre Banking gemacht hat sich sehr gut angefühlt und ja nun hab ich gemerkt Jetzt ruft mich halt was anderes.
00:27:05: Ja also war erstaunlich, wie gut es angenommen wurde.
00:27:09: Und ich habe viele Ängste gehabt in dem Moment auch zu einer Zeit mich als Coach selbstständig zu machen, in der es das noch nicht so verbreitet war zumindest im deutschsprachigen Raum nicht hat mich Mut gekostet.
00:27:20: und das sind eigentlich die wichtigen Themen des Lebens.
00:27:23: Auch zu wissen Ich hab vielleicht ja nur dieses eine.
00:27:26: Also habt mir niemand ein zweites Leben versprochen.
00:27:28: Möchte denn jetzt wirklich etwas durchziehen?
00:27:31: Von dem ich schon weiß, und das wissen du.
00:27:33: Und ich beide Führungskräfte struggle nicht in der ersten Minute und hinterfragen direkt alles.
00:27:38: meistens wenn sie uns sagen Ich zieh es durch haben Sie schon fünf Jahre durchgezogen.
00:27:42: also Wie lange will ich das noch tun?
00:27:44: Und werden vielleicht nicht jetzt der Zeitpunkt auch mal auf die grüne Wiese zu gehen und zu überlegen okay nochmal zurück was will ich eigentlich?
00:27:53: Ich finde es ganz schön, was du so reingebracht hast.
00:27:55: Das Bild und du als witziger alte Lady auf deiner Bank mit einem guten Kaffee... ich habe ein ähnliches Bild.
00:28:01: Ich sag immer so, ich hab so einen Schaukelstuhl, den ich jetzt noch nicht habe später haben.
00:28:07: Man denkt, warum kaufe ich ihn noch nicht?
00:28:08: Warum will ich denn wahrhaben, dass ich alt bin?
00:28:10: Das steht gerade wieder bei mir.
00:28:11: auf also gar nicht warten!
00:28:13: Und dann heißt das halt im Idealfall gesund und glücklich Barfuß auf der Wiese tanzen.
00:28:17: Ich liebe es Barfuße auf der Vise zu sein.
00:28:19: Ja und das war für mich jetzt gerade nochmal der Gedanke, zu überprüfen, wie stark lebe ich das denn jetzt gerade schon.
00:28:26: Wenn das ein Glücksmoment in Anführungszeichen im Alter ist und wenn wir aber eben nicht wissen oder eben nicht die Garantie haben alt zu werden darauf zu warten dass es dann hinterher mal so ist vielleicht in zwanzig dreißig vierzig fünfzig Jahren je nachdem wie jung du gerade bist wenn du uns lauscht sondern das wirklich im Alltag zu überprüfen, wo und wie krieg ich das denn hier und jetzt hin?
00:28:49: Und ja vielleicht ist es dann auch nur so eine Erkenntnis, wo es heißt.
00:28:52: Zack!
00:28:53: Jetzt gleich wenn ich die Folge gehört habe genau das tun, dass mir einfach Freude bereitet was mich begeistert und wenn es ein kleiner in Anführungszeichen Ausbruch ist selbst in jetzt vielleicht gerade den beruflichen Kontext unterwegs bis uns zu sagen hey jetzt nehme ich mir aber diese fünf Minuten und danach auch zu sehen Das bringt Kraft und Energie.
00:29:10: Und lässt sich nicht langsamer werden oder lässt dich nicht stocken, sondern dass das die wertvolle Momente des Innerhaltens sind um den Weg dann auch nochmal neu zu justieren oder uns selbst ja auch entsprechend zu kalibrieren?
00:29:23: Ja
00:29:24: absolut!
00:29:25: Du hast es vorhin so gesagt, manchmal brauchst du diese Portion Mut.
00:29:28: Mut heißt bei uns make unique things also außergewöhnliche Dinge zu machen im Sinne unseres bunten Eis angenehm aufhängt anders als alle anderen da wirklich für sich so diese Mutmacher Punkte zu etablieren.
00:29:42: und sicherlich bringen viele deiner Partnerin auch die Punkte mit ja irgendwie weg von everybody's darling oder ich würde so gerne Nein sagen können.
00:29:53: Das heißt aber dann ja auch mini kleine Mutausbrüche, wenn nicht das ganz viele Jahre oder Jahrzehnte auch nicht gemacht habe weil es wird ja erstmal für Irritationen sorgen.
00:30:03: wie unterstützt und hilfst du da?
00:30:05: Wenn es heißt weg von Everybody's Darling und hin zu einem Ja für dich und somit Nein ins Außen.
00:30:14: Also ein Nein ist nicht für jeden dasselbe.
00:30:17: Nein Das ist mal das erste.
00:30:20: Also ich mache übrigens kann ich auf diese Schiene direkt mal reingeben, auf meiner Webseite gibt es einen Tester heißt CEO-Test.
00:30:26: Der ist kostenlos, kann man mal machen für sich, du filmst mal raus.
00:30:29: was ist mein Führungspersönlichkeit?
00:30:31: Sehen wir gerne in die Shownutz mit auf!
00:30:33: Sehr gut leodigelob.com.
00:30:34: und dann findet ihr diesen Test, der ist dort direkt verlinkt.
00:30:37: Und also warum ich das sage ist... Nicht jeder Mensch hat dieselbe Art Nein zu sagen, also es gibt nicht so diese eine Schiene die für alle funktioniert.
00:30:46: Wenn jemand sehr introvertiert ist, ist dieses Nein vielleicht per E-Mail?
00:30:50: Ist das Nein vielleicht auch eher indirekt oder wird ein bisschen über mehrere Stufen kommuniziert?
00:30:57: wenn jemand sehr extrovertiert isst, ist es ein sehr klares sehr deutliches Nein möchte ich nicht.
00:31:03: Oder es gibt einfach auch Menschen, die sind ein bisschen people-pleasig unterwegs und da wird's jetzt schwierig wenn sie von heute auf morgen die Cruella der Wille raushängen müssen oder hier wie heißt die von der Teufel Dreck Brada.
00:31:17: Und auf einmal so super hart sein müssen und diese Neins stehen weil das wird die Sofelenergie kosten dass die merken ich ziehe das nicht durch und dann enttäusche ich mich wieder selber.
00:31:27: also wir helfen mir dabei erstmal rauszufinden was bist du für einen Typ Wo sind auch Grenzen, die du ziehen möchtest und warum?
00:31:33: Also ich glaube ein Nein auszusprechen ist das eine.
00:31:36: Aber zu wissen, warum tue ich das eigentlich, ist wahnsinnig wichtig!
00:31:40: Und dann diese Nines auch so zu formulieren dass sich für mich selber spüre ja es fühlt sich nach mir an.
00:31:45: also es ist ein Nein hinter dem ich wirklich stehe und von dem ich weiß es kippe nicht wieder um sondern ich lass dieses Nein bestehen kann auch die Ruhe, die danach herkommt.
00:31:54: Das ist ja viel schwieriger!
00:31:55: Also nur nein zu sagen ist das eine, aber dieses Vakuum was da dann kommt auszuhalten... das ist das andere und so hangeln wir uns ein bisschen vorwärts und dann ist schon so ein Punkt X kommt wo wir mal sagen so und jetzt mal einen Nein pro Tag.
00:32:11: Das immer hart machen wir drei Wochen lang tatsächlich.
00:32:14: Einen Nein pro tag kann ich auch allen die hier zuhören sehr empfehlen.
00:32:18: Es sind kleinen Eins manchmal Und die anderen sind größer, aber man spürt wie diese Nines einen zurück zu einem selber führen.
00:32:26: Weil man merkt okay ich wahre meine Grenzen!
00:32:30: Wann gab's denn dein letztes eindeutiges Nein wo du vielleicht auch ein bisschen zitternde Knie hattest?
00:32:39: Ja tatsächlich wenn dieser Podcast erscheint ist das sogar schon weil.
00:32:44: ja dann ist es schon offiziell eine Mitarbeiterin aus meinem Team ...
00:32:49: ähm...
00:32:51: zu bitten, das Team zu verlassen.
00:32:53: Und das war nicht leicht!
00:32:55: Das hat mich sehr viel schlaflose Nächte gekostet.
00:32:57: ich führe lange aber solche Gespräche sind nie leicht.
00:33:01: und dort auch bei meinem Nein zu bleiben obwohl ich weiß ja es wird für sie nicht leicht sein.
00:33:07: Und dass sind so Themen.
00:33:09: da kauh' auch ich mal drauf rum und überlege mir sehr gut wie möchte ich das aufgleichen?
00:33:13: weil für mich zum Beispiel super wichtig ist auch einer meiner Werte das menschlich zu machen und auch einfach Gespräche anzubieten.
00:33:22: Ja, aber es zeigt auch du als echter Profi hast auch deine, sag ich mal in Anführungszeichen Herausforderung mit solchen Themen.
00:33:31: das ist auch nicht darum geht es perfekt zu können oder dass es einem
00:33:35: gut gelegt
00:33:36: ist sondern tatsächlich auch dran zu bleiben und dass das auch so ein immerwährender Prozess ist.
00:33:41: soll ich da als Trainierender als Übende zu begreifen Und immer wieder diese kleinen Mini-Challenges anzunehmen, bis es dann die größeren Themen sind.
00:33:50: Bis wir genug geübt haben!
00:33:51: Ja absolut und ich glaube, es ist niemandem in die Wege gelegt.
00:33:55: Ich glaube, die das gut können, haben's oft üben müssen oder dürfen?
00:34:00: Ja, minni absolut bei dir.
00:34:02: Also bei manchen kommt es vielleicht so ganz klar... Vielleicht bei manche auch hart rüber.
00:34:06: du hast von Persönlichkeitstypen, Persönlichespräferenzen gesprochen, dass es da nur anders rüberkommt und ich glaub im Kern nahezu die meisten Menschen irgendwie doch beschäftigt, auch wenn es nach außen hin anders wirkt.
00:34:21: Und was uns dann vom menschlichen Kern doch alle wieder verbindet und beeint.
00:34:26: Ja, absolut!
00:34:29: Wenn ich jetzt drüben mit Ralf sitzen würde und den doppelten Espresso aufnehmen würde, dann würde ich jetzt Bohnen werfen.
00:34:34: zum Schluss kommen hier immer meine Kaffeebohren das heißt wenn wir die Folge nochmal zusammensitzen Die Bohnen, die habe ich jetzt hier in meinem Studio wo ich mit dir sitze.
00:34:44: Nichtparat liegen und deswegen geht es darum deine Botschaft vielleicht wenn wir noch mal diese Schublade Männer braun öffnen.
00:34:52: Deine Botschaft an alle männlichen Zuhörenden Und dann an alle weiblichen zuhörenden Zu deinen Mutmacherimpuls Deine Bootschaft um den weiteren Entwicklungsprozess zu gehen.
00:35:07: Es ist die gleiche Botschaft für beide Und auch eine von der ich glaube, dass es ein Gamechanger sein kann.
00:35:15: Die lautet entweder du hast einen Plan oder du bist Teil der Pläne anderer und man darf Teil der pläne.
00:35:21: andere sein ist total in Ordnung.
00:35:24: aber Ich glaube die meisten von uns haben sehr klare Ideen davon wie sie's gerne hätten und Es lohnt sich so sehr sich dort einfach mal mit sich selber zu beschäftigen zu wissen was will ich eigentlich?
00:35:36: Einen genialen plan aufzustellen Und den dann umzusetzen und wirklich, ich sage immer mit Freude führen.
00:35:44: Also mit Freuden auch andere begeistern das ist wieder bei deinem Thema und dann mitreißen mit den eigenen Ideen.
00:35:51: Ja vielen lieben Dank dafür für diesen Game Changer!
00:35:55: Ich bin mir sicher, dass das viele gerade nachdenklich stimmt und dass sie sich hoffentlich die Zeit nehmen.
00:36:02: Da einmal bei einer schönen Tasse Kaffee oder einem anderen Getränk der Wahl an einem schönen Kraftort sich hinzusetzen und genau darüber nachzudenken.
00:36:12: Und ansonsten ganz viel deiner Impulse zu genießen.
00:36:17: Ja ich sag von Herzen danke für den Austausch!
00:36:20: Ich hätte mit denen noch ganz lange weiter quatschen können Dass wir tatsächlich gleich im Anschluss noch meinen Austausch gehen, weil nicht nur du bist bei mir zu Gast sondern ich darf auch bei dir zu Gast sein.
00:36:33: Ja!
00:36:34: Ich freue mich an das Doppelte Vergnügen und ich darf doppelt so lange Zeit mit dir teilen.
00:36:38: Ja sehr gut.
00:36:39: also wir trinken zwei doppelte Espresso's und ich freue mich gleich wenn wir in mein Studio wechseln.
00:36:45: danke dass ich hier sein durfte.
00:36:47: Vielen lieben Dank an dich.
00:36:48: Danke schön Leonie.
00:36:53: Nicht einfach abwarten und Tee trinken, hol dir weitere Tipps und Impulse auf www.begeisterungsland.de.