Hochkonzentrierter Hörgenuss für den Führungsalltag
00:00:00: Das existenzielle Thema ist Arbeitgebermarke für dich.
00:00:05: Warum?
00:00:06: Dass es so ist und was man dafür tun kann!
00:00:09: Darum geht's in unserer Folge heute auf einen doppelten Espresso mit Ralf Skrupphardt
00:00:18: und Jennifer Zacher-Hanker.
00:00:20: In unserem Podcast gehts um Impulse, Führung und Beruf Und um das was wir als Berater, Trainer und Coaches jeden Tag erleben.
00:00:34: In unseren beiden letzten Folgen hatten wir ja das Thema Ausbildungsbegeisterung und Bindung.
00:00:40: Und du hast angeteasert, heute geht es um Employer Branding – auch das ist der entscheidende Moment von Bindung!
00:00:47: Von Sog, Bindung und Begeisterungen von Menschen.
00:00:51: Du bist immer noch begeistert von der Messe?
00:00:57: Ja, das wirkt nach.
00:00:58: Also so viel begeisterte Menschen die da zusammen waren war schon ein besonderes Highlight Weil ich finde, dort hat man gespürt mit wie viel Passion Menschen unterwegs sind für diese Berufung die sie haben.
00:01:09: Und das wünsche ich mir für all die anderen Menschen, die da draußen gerade zuhören auch dass Sie mit ganz viel Leidenschaft und Begeisterung für Ihre Berufungen unterwegs sind.
00:01:19: Das ist ja auch der Brückenschlag zum Thema Arbeitgebermarke.
00:01:24: Wir beide haben so kurz in der Vorbesprechung gesagt oft es ein Thema was in Richtung HR ausgelagert wird Aber was dort halt eben zu Hause ist und positioniert ist.
00:01:33: Und da haben wir alle im Unternehmen, was mitzutun.
00:01:36: Jeder einzelne ist Botschafter!
00:01:39: Ja ich glaube dass das Thema noch zu unterbelichtet ist von der Dimension die er von zukommt nämlich gute Mitarbeiter drinnen zu finden.
00:01:48: Nur bevor ich es vergesse Jenny würdest du mir deinen Bindungsplan auch einmal schicken?
00:01:52: Ich erkenne den auch nicht.
00:01:53: Bekommst du von herzen.
00:01:55: Ich hab auch
00:01:55: noch nie in den Firmen einen gesehen, ich habe auch noch selber gar keinen gemacht.
00:01:58: also da hab' ich noch was gelernt an dem Workshop.
00:02:01: Ja und weiße Unterspannende ist ja auch wenn wir das im Rahmen des DAFs fokussiert auf Ausbildung hatten kannst Du das natürlich für all deine Teammitglieder nutzen.
00:02:11: Einen Bindungsplan für alle Mitarbeitenden Weil Schlussendlich gibt es vielleicht oft den Bildungsplan oder den Weiterentwicklungsplan.
00:02:20: Aber tatsächlich einen Bindungsplan zu haben, was tue ich dafür?
00:02:24: Meine Mitarbeitenden zu binden und nicht nur zu begeistern sondern sich auch mit Begeisterung zu bünden ist schon eine mega coole Sache.
00:02:33: Ich möchte ihn unbedingt haben.
00:02:34: das hatte ich vergessen zu schreiben.
00:02:36: deswegen sage es dir hier jetzt live im Podcast nochmal kurz Marke.
00:02:40: Was ist überhaupt ne Marke?
00:02:42: wir unterscheiden ja Marke in der Regel eine Kundenmarke zu sein.
00:02:47: Eine Marke hat ja Kraft, oder?
00:02:49: Jetzt denkt man die teuerste Marke der Welt zur Zeit.
00:02:51: Das ist Apple früher...
00:02:52: Ich finde das cool!
00:02:54: Da bin ich gerade.
00:02:54: sorry dass sich reingreht.
00:02:55: Bitte.
00:02:56: Deine Begeisterungsles bei dem Gesicht.
00:02:59: Auch das war ja im Rahmen des deutschen Ausbildervorums, dass du gefragt hast welches Tattoo am meisten in Bezug auf Unternehmen an Körpern zu finden ist.
00:03:08: und da hatten wir eine coole Teilnehmerin die dann sagte Harley Davidson war selbst Motorradfahrerin, weil du gerade bei Marke bist.
00:03:14: Das sind ja so Sachen... manche Marken sind ja einfach brutal stark.
00:03:20: und da nochmal hinzuschauen!
00:03:24: Ich habe noch grad geguckt ob Jenny unser Film Tattoo irgendwas hat.
00:03:28: Ich hab es von hier nicht gefunden.
00:03:30: Sprechen wir mal
00:03:31: drüber.
00:03:33: Also marke starke Marken haben Kraft.
00:03:37: Apple ist es früher was Coca Cola.
00:03:39: wenn wir jetzt so durchgehen jeder hat ja marken oft in seinem körper und so ein schuh der wird vierzig euro kostet und dann auf einmal mit dem richtigen logikoste hundertvierzig euro also
00:03:51: wenn er damit auskommt.
00:03:52: meine jungs fragst die sind bereit dreihundert euro für ein bestimmtes label zu zahlen wo ich denke kannst du da mit fliegen oder was?
00:03:59: Und und und und der schuhe wäre für sie, für deine kinder nichts wert wenn es nicht dieses label hätte.
00:04:05: verstehst du das verrückte.
00:04:06: Es geht nicht um den schuh.
00:04:07: Wir wollen das label.
00:04:08: Es
00:04:08: ging letztens um ein T-Shirt.
00:04:10: Ja, neunundachtzig Euro für einen T-Shirt und ich hab gedacht da kannst du das auch für vierundneinzig von H&M nehmen.
00:04:15: Das hat eine bessere Qualität aber es genau das was Du ansprichst.
00:04:19: dann hast Du coole Influencer, coole Menschen die dahinter stehen Ein Lebensgefühl was vermittelt wird.
00:04:24: Und schon hat es einen ganz ganz besonderen Wert der sich mir an der Stelle allerdings entzieht.
00:04:29: So und da glaube ich dass überfirmen sich zu wenig mit ihrer Marke beschäftigen Da ist Potenzial.
00:04:34: starke Marken haben Starke Regeln damit sie eine Markenkraft entwickeln und das Ganze jetzt nicht nur auf Kunden übertragen, sondern auch mitarbeitenden.
00:04:44: Nämlich ne Marke zieht Menschen wie ein Magnet an.
00:04:48: da will man hin weil man da was mit verbindet vielleicht auch einen Arbeitsgefühl.
00:04:53: Ja
00:04:54: Das ist schon das Wort dass Arbeitsgefühle dahinter Emotionen Und ich glaube Dass sich Unternehmen damit zu wenig beschäftigen oder es so wie du gerade schon gesagt hast nur HR Übertragen HR ist nicht.
00:05:08: Marke wird gelebt, woanders?
00:05:10: Ja vor allem finde ich es die Crux wenn HR sich auch und auch Marketing mit Marke beschäftigt um ist das oft ganz ganz wertvoller Arbeit.
00:05:19: nur wir tragen es dann nicht stark genug in die ganzen Marken Botschafter hinein dass sie es tatsächlich verstehen begreifen und auch erfolgreich mittragen nach außen tragen.
00:05:30: Und oft ist es ja auch da, du sagst das nicht die Seite macht.
00:05:34: Die Arbeitgebermarke aus die Homepage oder andere, sage ich mal Merch-Sachen auf Messen oder
00:05:38: Co.,
00:05:39: sondern das ist ja das was tatsächlich gelebt und erlebt wird.
00:05:43: Dann ist es auch der Punkt, wenn du privat unterwegs bist und man würde fragen, was euer Markenkern ist?
00:05:49: Was wird erzählt werden?
00:05:51: Wie klar ist es überhaupt einzelne Menschen wofür ihr wirklich
00:05:55: steht?!
00:05:57: können sich alle jetzt die Zuhören fragen, was ist denn der Markenkehren unserer Firma?
00:06:04: Arbeitgebermarke ist das Schaufenster und Kultur ist das Geschäft dahinter.
00:06:08: Also hat Arbeitgebernake mit Kultur zu tun.
00:06:11: wir nennen es ja Geist.
00:06:12: in B-Geisterung ist das Wort Geist und wir nenne es was The Spirit, was der Geist des Unternehmens.
00:06:18: Das zeichnet nachher Arbeitgebermaker aus Und das Schaufenster kann dann Konono sein zum Beispiel wo Menschen eine Bewertung abgeben.
00:06:29: Da gibt es heute einige Portale und da sieht man schon, dass das an Bedeutung gewonnen hat.
00:06:34: Dass ich mich nach außen tragen darf und das andere ist heute Social Media.
00:06:38: Das ganz viele versuchen, was Social Media da etwas in Richtung Rekrutierung zu machen um Mitarbeiter zu gewinnen.
00:06:47: und dann ist immer gefährlich wenn ich da was präsentiere was hinterher nicht in der Kultur gelebt ist.
00:06:52: Ja und weißt du ich finde es wenn du diese Kanäle ansprichst besonders stark, wenn du Mitarbeiter hast die von sich aus ohne dass das der Auftrag ist seitens Marketing oder HR.
00:07:02: Wenn die dich als Arbeitgeber in Anführungszeichen feiern und pushen.
00:07:06: Wenn ihr einfach sagt boah das was ich hier erlebt habe wenn das von innen kommt oder bei Konuno das eben jemand nicht meckert oft haben wir's ja dann eher schlechte Bewertung dort abgegeben werden wenn Frust und Enttäuschung da ist.
00:07:18: Doch wenn dein Team sich von sich aus auf den Weg macht und sagt, ey ich find das so genial hier.
00:07:23: Und schreibt von sichaus einfach eine total positive Bewertung dann merkst du dass du ne gelebte Unternehmenskultur hast und auch ne starke Form von Bindung hast.
00:07:32: Du hast es vorhin gesagt ist oft dieses Gefühl was man gar nicht anders oder nicht richtig beschreiben oder fassen kann.
00:07:38: Wir merken immer wieder wenn wir auf die Suche nach diesem Kern gehen was uns besonders macht als Unternehmen.
00:07:45: Das ist oftmals gar nicht die Dinge sind, wie die ganzen Benefits und so.
00:07:48: Die wir haben, die auf der Agenda haben.
00:07:50: Sondern manchmal sind es ganz andere Faktoren und Facetten, die durchkommen... ...die Menschen an unser Unternehmen binden.
00:07:57: Und das ist auch etwas was mit Geld da gar nicht bezahlbar ist Weil häufig ist es ja in bestimmten Branchen wo wir gar nicht Gehälter zahlen können, die wir gerne zahlen wollen würden Weil die Menschen sind einfach treu und total loyal Weil sie etwas viel wertvolleres bekommen, also für viele Menschen viel Wertvoller ist.
00:08:14: Es lässt sich nicht nur von Luft und Liebe leben ganz klar und es sind schon auch Hygienefaktoren die natürlich erfüllt sein müssen das sag ich ganz bewusst müssen.
00:08:23: Doch dass du gucken kannst wie zahlst du auf deine Unternehmenskultur ein?
00:08:27: Und dass es dann aber eben nicht nur für den Marketing Zweck ist weißt du.
00:08:31: manchmal sehe ich dann postings ja hier nach hundert Tagen und dann kommt fertig Kanonen und Blumen Und dann guckst du aber wirklich hinter die Kulissen und dann fragen wir nach.
00:08:39: Habt ihr Gespräche geführt, was das nach deinem ersten Tag passiert?
00:08:42: Wenn da nix ist, dann ist es wieder dieses nach außen verkaufen, aber nach innen nicht gelebt sein.
00:08:48: Dann wirst du keine Likes und keine Repost dafür erhalten weil es eben in Anführungszeichen aufgesetzt ist.
00:08:58: Ja, der eine Teil der Abwürdigkeit also ist das, was ich nach Außen bringe ins Spürbaar.
00:09:06: Kultur ist ja erstmal nicht sichtbar, aber sofort wahrnehmbar.
00:09:09: Absolut wird man sofort sind die kleinen Gäste mit großer Wirkung und finde eine Facette Die auch ganz wichtig ist es trotzdem eine Leistungskultur zu haben Und nicht so in reiner kuschel pädagogik zu verfallen und viel gut und verwöhnen.
00:09:25: wir wollen Ja auch leistungen haben und fordern und das da tun sich viele schwer.
00:09:32: also Auch Pünktlichkeit oder meine extra Meile.
00:09:36: Die Post die ich so sehe auch aus dem Handel, wenn Mitarbeiter berichten... Da sage ich Boah da tue ich mich schon schwer wie sie dann Firmen haten sogar.
00:09:46: Wo ich sage ja aber deine Einstellung stimmt nicht.
00:09:49: also Firmen leiden darunter dass sie manchmal schlecht bewertet werden weil da Mitarbeiter Bewertungen abgeben.
00:09:58: Darf ich nochmal ein Beispiel bringen von gestern?
00:10:02: Gerne!
00:10:04: Da sagt mir ein Geschäftsführer, dass einer seiner Mitarbeiter nicht arbeiten kommen kann.
00:10:12: Weil seine Frau die alleine ziehen zu Hause ist aber zwei Kinder hat und also beide sind schon über zwei Jahre.
00:10:20: ich sag's mal Und das Ehr von seinem Geld wenn er eine Übernachtung für die Firma hat dann noch ne Hausarzthilfe organisiert so.
00:10:30: und dann sage ich das doch nicht normal.
00:10:32: Also da hab' ich gefragt Dann sagt er doch, das ist heute so.
00:10:36: Ist die Frau krank oder hat den Handicap?
00:10:38: Dann kann man hier drüber sprechen.
00:10:39: Er sagt aber nein!
00:10:40: Das war der Deal.
00:10:41: wenn ich nicht da bin, dann muss sie Unterstützung bringen.
00:10:46: Wenn der Partner jetzt noch arbeiten gehen würde... ...dann könnte ich das ja auch verstehen.
00:10:50: und da fängt es an dass ein junger Mann mit seiner Frau einen Deal hat.
00:10:54: Aber die Frau ist allein zu Hause mit zwei Kindern überfordert und der Wendermann übernachtet für die Firma zu einer Vertriebstagung, dann muss er noch jemanden beauftragen bezahlen der dann tagsüber mit da ist.
00:11:09: Da atme ich dann und sagt...
00:11:11: Ist schon speziell
00:11:12: oder?
00:11:13: So wenn es ja jetzt Gründe für geht aber ich hatte das Gefühl Ja, aber dass mein Party nicht hiermit erledigen muss Naja,
00:11:20: machen wir nochmal den Brückenschlag.
00:11:22: Also gleich finde ich das auch spannend und manche Gründe sind ja auch für uns als Arbeitgeber nicht nachvollziehbar.
00:11:28: Ja und der beschwert sich dass es eben eine Übernachtung gibt aber wie sagen die Reisen an?
00:11:31: Du musst mit übernachten und dann würde er sagen ja in unserer Firma die sind nicht familienfreundlich.
00:11:37: Okay.
00:11:37: Dann sage ich Hä?
00:11:39: Wie sind nicht Familien freundlich?
00:11:40: Eine Übernachdung gehört dreimal im Jahr dazu wenn eine Tagung ist.
00:11:44: Da bin ich dann bei dem Punkt Klarheit.
00:11:46: Das war, bevor du das Beispiel auch schon reingebracht hast für mich auch nochmal in Verbindung zum DAF durch die große Bühne da gerockt und durch unsere sieben Kars aufgeführt.
00:11:56: Und weil sowohl ja Kultur zu unseren Kars gehört wo wir jetzt einstiegs den Impuls gesetzt hatten und genauso ist aber Klarheit Konzentration Kommunikation Die damit rein spielen was das Thema Kultur angeht Und ich finde, davon anfangen an für Klarheit zu sorgen.
00:12:14: Das Kind
00:12:15: ist ja dann im Laufe der ganz lange Datamitarbeiter.
00:12:22: Wenn man als Familien unfreundlich betätigt wird und du fragst nach und sagt aber das ist doch nicht normal.
00:12:28: Also ich will noch mit dieses Spannungsfeld deutlich machen.
00:12:31: Da muss man sich umstellen, da passiert gerade viel zwischen Leistung Erwartung Höchstleistung Exzellenz Versprechen Benefits.
00:12:44: Viel Gut.
00:12:45: Massage am Arbeitsplatz hat man jetzt in der Firma tolle Sessel, das ist ein Riesenspannungsfeld.
00:12:52: Wann ist so viel?
00:12:53: Wir müssen noch Geld verdienen!
00:12:54: Das muss ja alles bezahlt werden... Also was habe ich denn jetzt noch gelesen?
00:13:02: Da geht es auch um dreizehntes Monatsgehalt.
00:13:04: Da hat eine Frau gesagt, jetzt kann ich das nicht zahlen.
00:13:08: Das hab' ich immer freiwillig bezahl'.
00:13:10: Tariflich nicht vorgesehen geht es ist dünn und dann.
00:13:13: Ja kommt da so ein Frust und sie dachte wirklich, weil es ein kleines Team ist mit sieben Leuten das die das also dass der Dankbarkeit ist, dass man es doch fünf Jahre bezahlen konnte.
00:13:24: jetzt kann ich gerade nicht bezahlen.
00:13:26: Das aber steht mir zu.
00:13:27: da ist eine Haltung von einer Erwartungshaltung entstanden wo sie richtig sagt das war der größte Fehler meines Lebens.
00:13:33: hätte ich das mal sieben jahre nicht bezahlt.
00:13:34: Sagt ihr heute für dich viel Geld gespart Und muss mir jetzt nicht in komische Gesichter gucken, wo so eine Enttäuschung ist.
00:13:41: Das meine ich mit Arbeitgebermarke.
00:13:43: und trotzdem Leistungen...
00:13:47: Also ich bin ja zu hundert Prozent bei dir das für mich Haltung und Leistung einhergehen und es geht eben nicht nur darum Kuschelkurs zu haben sondern aus meiner Perspektive betrachtet oder mit einer intrinsischen Motivation dass wenn ich die passende Haltung mitbringe dann bringe gleichzeitig auch Leistung So, und das was du beschreibst ist es ja eben nicht.
00:14:07: Dann sind zwar Menschen verbunden und bringen auch eine gute Haltung mit und mögen dass auch alles sind aber heute vielleicht nicht mehr so bereit diese extra Meile zu gehen.
00:14:16: Und da sind uns dann manchmal als Arbeitgeber Gebarin auf die Hände Hände gebunden und das ist das was natürlich auch für Frust sorgt was ich total verstehen kann wenn Du sagst hey dann tust Du und machst Du und Boni und Special und Events und dann kriegste die Keule wenn's wirklich darauf ankommt zusammenzuhalten.
00:14:35: Und ja eben schon großes Thema.
00:14:38: Ja
00:14:38: ich wollte nur das Spannungsfeld deutlich machen und vielleicht den Hörern auch zeigen, dass wir in diesen Spannungshelden unterwegs sind, dass ihr da nicht blauäugig rangehen.
00:14:48: Arbeitgebermarke, dass für uns beides dazugehört und das Arbeitgebernmarke.
00:14:52: was ist jetzt die Botschaft von unserer Diskussion?
00:14:55: Dass man ganzheitlich ist und es nicht irgendwie Marketing ist, sondern viel mit Führung und Alltagskultur zu tun hat Und dass man trotzdem Leistung einfordern darf.
00:15:06: Dass es nicht nur viel gut ist und verwöhnen und kuschelt pädagogik, sondern das beides dazugehört.
00:15:12: Das es trotzdem wichtig ist Marken glaubwürdig zu gestalten, dass man nichts auf die Website schreibt was man hinterher nicht lebt weil dann die Marke leidet eine Arbeitgebermarke und dass man viel in Kommunikation oder auch viele interne Kommunikationsbrauch um diese Marke rüberzubringen.
00:15:33: Training ab für die Unternehmen also wirklich mit Bewerbern um und dann ist uns ganz zum Schluss aufgefallen.
00:15:39: Ich glaube, dass das all unsere eigenen Mitarbeiter gar nicht können und wissen was wir neuen Bewerbern jetzt erzählen wollen.
00:15:45: Und dann haben wir uns vorgestellt, dass die anfangen und sagen Mensch, ne?
00:15:49: Und sagt Jo, das hat uns nie einer erzählt weil wir da uns jetzt verbessern wollten.
00:15:53: Also sieht man es reicht nicht nur diesen Prozess zu betrachten sondern insgesamt noch mal Wann haben wir das letzte Mal mit unseren eigenen Mitarbeitenden darüber gesprochen?
00:16:05: Über Marke, Markenbotschafter.
00:16:07: Markenwerte – was bedeutet das im Alltag?
00:16:10: Und dann haben wir festgestellt….
00:16:11: ach, das ist ja Jahre her!
00:16:13: Ja weil oft gehen wir davon aus die Teammitglieder, die schon lange da sind, die tragen den Kern mit sich und wissen was unsere DNA ist.
00:16:19: aber oft ist es dass wir auf Führungsebenen oder auch wieder im HR- oder Marketingbereich uns natürlich anders Gedanken darüber machen und die Menschen an der Basis oft genug, eben nicht intensiv genug mitnehmen.
00:16:31: Und auch wenn du sagst es geht manchmal um die Langzeit-Teammitglieder wo sich Dinge dann verändern.
00:16:36: Dennoch finde ich ist es eine Chance im Rahmen von Preboarding, Onboarding auch da deutlich zu machen.
00:16:41: dafür stehen wir das fordern wir aber auch damit ein weißt du uns eben nicht nur als vielgut und als tolles glänzendes ausgezeichnetes Unternehmen zu verkaufen sondern zu sagen, dass für uns Leistung und auch ein Stück weit das Erfüllen müssen abliefern müssen.
00:16:57: Auch verbindet
00:17:00: was uns noch aufgefallen ist viele Mitarbeiter sehen im Laufe der Jahre nicht mehr den Mehrwert, den die Firma bietet weil sie sich daran gewöhnt haben.
00:17:08: Das Beispiel eben von dem dreizhnten Monatsgehalt glaube ich geht in die gleiche Richtung.
00:17:13: Ich habe schon eine gute Methode gefunden wie man wieder diesen Mehrwert auch den eigenen Mitarbeitern deutlich macht und das haben die sehr gefeiert.
00:17:22: Das kann ich jetzt hier so nicht erklären.
00:17:23: Ja, jetzt machst du aber voll.
00:17:24: Jörg, kannst du wenigstens einen kleinen Impuls rausgeben?
00:17:27: Ganz schwierig!
00:17:27: Also ich habe dann Tool entwickelt wo man regelmäßig den Mitarbeitenden auf eine angenehme Art zeigt in die Reflektion geht dass das was wir für die Mitarbeiterin tun Bedeutung hat weil es ist ja so dass man irgendwann nicht mehr das gute Mitarbeiterrestaurant sieht Das dreizehnte Monatsgehalt nicht sieht, dass man Obst, Kaffee wird heute eh gelacht darüber.
00:17:54: Darf man gar nicht mehr erwähnen.
00:17:56: so selbstverständlich ist das Massage am Arbeitsplatz und trotzdem werden noch die Defizite von Mitarbeitenden genannt.
00:18:03: Und ich bin mir ganz sicher, dass es auch diese Dinge, die du gerade aufzählst, dass dies gar nicht sind, die den Unterschied machen?
00:18:08: Das ist vielleicht nice to help oder manche lachen dann drüber.
00:18:11: So weißt du, es gibt ja auch kleinere Unternehmen die sagen ich kann mir jetzt eben nicht den Masseur leisten.
00:18:15: Ich habe gar keinen Mitarbeitungsrestaurant oder sonst.
00:18:18: was mache ich denn dann?
00:18:19: Dann haben wir
00:18:19: keine Massage hier.
00:18:21: Ich mag auch keine Massagen bitte nicht wieder Masseure.
00:18:25: Lang lang ist das her ne?
00:18:28: Nein also dass es ja auch gar nicht die Momente sind.
00:18:30: oft denken wir wenn wir das alles haben dann ist ja alles gut so und dass die Menschen Ganz andere Dinge brauchen für Bindung.
00:18:36: Und ich finde es ja nochmal spannend, wenn's um die eigene Arbeitgebermarke geht wirklich auch zu fragen wofür stehen wir?
00:18:43: Also bei Mitarbeitenden zu fragen.
00:18:45: und wirklich auch man hört ganz an der Basis da wo vielleicht die Eltern gar nicht so hoch sind, wo du sagst du hast jemanden in der Logistik, der im Lkw, der da zehn Stunden auf dem Box sitzt den mal zu fragen weil der sitzt in der Regel nicht in deinem Restaurant Der partizipiert nicht von deinen schönen Räumlichkeiten Da mal wirklich zu fragen Wofür stehen wir uns was macht uns aus?
00:19:04: Dann kriegst du nämlich die ehrlichen Rückmeldung und dann hast du eine Basis, um daran zu arbeiten was du ihnen leben möchtest.
00:19:10: Und was du nach außen transportieren möchtes.
00:19:12: Um dann tatsächlich nicht nur hohe Konkurrenz auch herzustellen.
00:19:16: Finde ich gut weil ich glaube dass viele Firmen ihre besten Mitarbeiter schon lange vor der Kündigung verlieren und da nicht mehr den das Ohr am an der Basis haben.
00:19:28: Das was Du sagst wo für stehen wir?
00:19:30: Tatsächlich finde ich eine mega Frage, also wenn nur das dann wir schon fast bei dem Boden.
00:19:36: Finde ich total dass man immer wieder fragt wofür stehen wir diesen markenkehren?
00:19:40: und dann siehst du es vielleicht verwässert gar nicht mehr angekommen.
00:19:44: ja
00:19:45: ist auch noch mal der gedanke was uns verbindet und vereint nahm.
00:19:48: und wie sind ihr immer für dieses ganzheitliche?
00:19:50: und das kannst Du ja für Dich auch in einem privaten kontext mitnehmen?
00:19:52: weil Du hast gesagt oft ist es so dass Mitarbeitenden schon gekündigt haben bevor Sie überhaupt die kündigung reinbringen.
00:19:58: Und so ist es ja ganz oft auch mit anderen zwischenmenschlichen Beziehungen, dass jemand innerlich schon gekündigt hat bevor er überhaupt geht.
00:20:06: Und da wirklich nochmal zu sagen wie sind wir denn überhaupt in Verbindung?
00:20:09: Was macht dann unseren gemeinsamen Kontext im Rahmen von Berufung oder Familie aus?
00:20:15: und dann finde ich kommt man wieder zur Sinnschriftung hin die einem dann auch wieder neuen Antrieb gibt.
00:20:20: wenn ein Team weiß wofür du mit dem Team antrittst Dann bekommt es ja eine ganz andere Sinnstiftung.
00:20:26: Wenn ich die extra Meile gehe, wenn ich vielleicht Dinge mache wo ich sage, mach' ich gar nicht gerne!
00:20:32: Aber wenn ich weiß wofür ich es tue und das vergessen wir viel zu oft mit auf den Weg zu gehen.
00:20:37: uns ist es im Rahmen von Führung klar warum wir die Aufgabe weitergeben worum der Part wichtig ist.
00:20:43: aber tatsächlich dass als Botschaft weiterzugeben passiert viel zu selten.
00:20:48: Nach dem Espresso ist vor dem Espresso die Zusammenfassung
00:20:53: So, beim Dach hatte ich keine Bohnen bei.
00:20:55: Heute habe ich wieder Bohn für uns hier und ich werfe deine erste Bohne in das orangische Schädchen.
00:21:00: Ja wichtig ist Begeisterung heißt nicht Kuschelkultur.
00:21:07: Für mich heißt es nimm deinen Team von innen mit damit es nach außen hin strahlen und leuchten kann.
00:21:13: Und die Bohne nochmal die Bedeutung von Sinn Zugehörigkeit und Perspektive zur Arbeitgebermarke.
00:21:25: Tschüss!
00:21:27: Das war's für heute.
00:21:29: Und jetzt?
00:21:30: Nicht einfach abwarten und Tee trinken, hol dir deinen nächsten Espresso-Tipp auf begeisterungslandde.